Wind: Die Kraft des Wetters
Wind ist ein sehr spannendes Wetterelement. Wind ist sich bewegende Luft. Obwohl Luft unsichtbar ist, ist sie nicht nichts. Sie besteht aus vielen kleine Teilchen, die so winzig sind, dass wir sie nicht sehen können. Wenn diese aber bei starkem Wind mit großer Geschwindigkeit durch die Gegend fliegen, prasseln sie auf unser Gesicht und wir können sie spüren. Ebenso können die Teilchen Segelboote durch die Gegend schieben oder mit ihrer Kraft Windmühlenflügel drehen.
Die für Meteorologen spannendste Frage ist, warum sich die Luft überhaupt bewegt und so den Wind erzeugt. Es gibt auf der Erde Gebiete, an denen besonders viel Luft ist, und solche, an denen besonders wenig Luft ist. An Gebieten mit viel Luft ist der Luftdruck hoch, Meteorologen bezeichnen sie als Hochdruckgebiete. Gebiete mit wenig Luft und tiefem Luftdruck heißen Tiefdruckgebiete. Luft strömt dabei immer von einem Gebiet mit viel Luft, also einem Hochdruckgebiet, zu einem mit wenig Luft, also einem Tiefdruckgebiet. Dadurch entsteht der Wind. Da sich diese Gebiete bewegen, kommt die Luft, und damit der Wind, ab und zu aus einer anderen Richtung.
